Bielefeld ist mit rund 340.000 Einwohnern die größte Stadt Ostwestfalen-Lippes und zählt zu den zwanzig größten Städten Deutschlands. Der Arbeitsmarkt ist dabei breiter aufgestellt, als das Bild einer Industriestadt vermuten lässt: Knapp 80 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Dienstleistung und Handel, gut 20 Prozent im produzierenden Gewerbe. Den größten Block bildet die Gesundheits- und Sozialwirtschaft mit rund 37.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, dahinter folgt der Handel mit knapp 23.000. Dazu kommen Maschinenbau und Metallverarbeitung, eine gewachsene Textil- und Bekleidungsbranche, die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie eine IT-Wirtschaft, deren Beschäftigtenanteil über dem Landesdurchschnitt liegt. Universität und Hochschule bringen zusammen über 30.000 Studierende in die Stadt.
Für Website-Projekte hat diese Vielfalt eine unmittelbare Folge: Wer hier online auftritt, spricht selten nur eine Zielgruppe an. Ein Träger der Sozialwirtschaft wendet sich gleichzeitig an Angehörige, Zuweiser und Bewerber, ein Großhändler an seine Fachhandelspartner und deren Endkundschaft, ein Maschinenbauer an Einkauf, Instandhaltung und Nachwuchs. Laufen all diese Wege über dieselbe Startseite und treten dort gleich laut auf, findet am Ende niemand schnell, was er sucht. Die eigentliche Arbeit liegt deshalb weniger in der Optik als in der Informationsarchitektur: Welche Einstiege gibt es, was liegt eine Ebene tiefer, und an welcher Stelle endet die öffentliche Website und beginnt ein geschützter Bereich.
Der zweite Punkt ist die Pflege. Größere Auftritte betreut selten eine einzelne Person, sondern Marketing, Personalabteilung und einzelne Fachbereiche nebeneinander. Wir legen Websites daher mit klaren Rollen und Rechten an, mit vorbereiteten Bausteinen für wiederkehrende Seitentypen und mit einer Redaktion, die sich ohne HTML-Kenntnisse bedienen lässt. So können Sie den Auftritt im Alltag aktuell halten, ohne für jede Änderung eine Agentur einzuschalten.